Der detaillierte EtO-Sterilisationszyklus

Ein typischer EtO-Sterilisationszyklus umfasst drei Hauptphasen:

Vorkonditionierung

In dieser Phase wird die Kammer darauf vorbereitet, optimale Bedingungen für Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Zunächst wird die Luft evakuiert, um die Gasdurchdringung zu verbessern. Anschließend erfolgt eine Dichtheitsprüfung, um die Sicherheit für Personal und Umwelt zu gewährleisten. Anschließend wird Dampf eingespritzt, um die Ladung zu befeuchten, da EtO nur unter feuchten Bedingungen effektiv funktioniert. Die Kammer wird mit heißer Luft oder heißem Wasser beheizt, das im Mantel zirkuliert und auf einer konstanten Temperatur gehalten wird, um Schwankungen zu vermeiden.

Preconditioning

EtO-Sterilisationszyklus

Während dieser Phase wird EtO durch Verdunstung zusammen mit Dampf in die Kammer eingeführt, um die Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Sobald die gewünschte EtO-Konzentration erreicht ist, beginnt der Sterilisationsprozess. Niedrigere Gaskonzentrationen erfordern längere Sterilisationszeiten. Da EtO von verschiedenen Kunststoffen absorbiert wird, ist es wichtig, während des gesamten Prozesses die entsprechende Konzentration zu überwachen und aufrechtzuerhalten.

 EtO sterilization cycle

Belüftung (Entgasung)

Die Belüftung ist der längste und kritischste Teil des Zyklus. Materialien wie Kunststoffe und Gummi können EtO absorbieren, was bei der Anwendung am Patienten ein Risiko darstellt. Daher ist eine umfassende Belüftung unerlässlich, um eventuelle Restgase zu entfernen. Dies wird erreicht, indem HEPA-gefilterte Luft bei Temperaturen zwischen 30 °C und 50 °C über die Beladung zirkuliert, typischerweise für 48 Stunden, was die Gerätedurchlaufzeit verlangsamen kann. Da die Nutzung des Lüftungssystems des Krankenhauses Sicherheitsrisiken birgt, ist eine eigene Infrastruktur mit gasdichter Belüftung erforderlich. Um Risiken zu minimieren, sind regelmäßige Gasleckprüfungen an den Lüftungsleitungen unerlässlich.

Aeration Room

Vorteile der EtO-Sterilisation:

Niedrige Temperatur

Hohe Effizienz bei der Zerstörung von Mikroorganismen, einschließlich resistenter Sporen (1-120 m³?

Große Kammerkapazität für große Volumina

Nicht korrodierend gegenüber Kunststoffen, Metallen und Gummi

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